Was sind FeG?

Erhard Baum, Leiter der FeG in Norddeutschland
Die folgenden Fragen werden uns häufig gestellt.
- Was unterscheidet sie von den evangelischen Landeskirchen?
- Dort ist Mitglied, wer als Kind getauft und konfirmiert wurde. Bei uns kann nur Mitglied werden, wer bekennt, an Jesus Christus zu glauben, durch ihn Vergebung seiner Sünden empfangen zu haben und als Christ leben zu wollen.
- Woher wollen sie wissen, ob jemand wirklich glaubt?
- Wir können keinem Menschen ins Herz sehen. Wir vertrauen darauf, daß uns ein aufrichtiges Bekenntnis gegeben wird. Wir rechnen damit, daß im Leben eines Christen Wirkungen des Glaubens sichtbar werden und sein Verhalten seinem Bekenntnis nicht widerspricht. Wir glauben, daß der Heilige Geist ein unehrliches Zeugnis früher oder später erkennbar macht.
- Sind sie eine Sekte?
- Nein! Wir sind überzeugt, daß Glaube an Jesus aufgrund der Bibel der einzige Weg zu Gott ist - nicht die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kirche oder Gruppe, auch nicht Sonderlehren neben oder vorrangig vor der Bibel. Für uns ist Jesus Christus allein der Weg, die Wahrheit und das Leben.
- Zu welcher grösseren Glaubensgemeinschaft gehört die FeG?
- Wir sind Mitglied des Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland und gehören zur Evangelischen Allianz Deutschland. Unser Glaubensbekenntnis teilen wir in vollem Umfang mit den Kirchen der Reformation und vertreten keine Sonderlehre.
- Arbeiten Sie mit den Landeskirchen zusammen, z.B. in der Ökumene?
- Mit allen anderen evangelischen Freikirchen und der reformierten Kirche pflegen wir im Rahmen der regelmässigen Veranstaltungen der Evangelischen Allianz gute Beziehungen (z.B. in der Allianz-Gebetswoche oder ähnlichen Veranstaltungen).
- Gibt es in der FeG eine Kirchensteuer?
- Nein. Die Aufwendungen für unsere Gemeinde werden durch freiwillige Spenden der Mitglieder und Freunde getragen. Es gibt keinen festen Mitgliederbetrag, zu dem jemand verpflichtet ist. Viele Gemeindebesucher tragen aber die finanziellen Auslagen der Gemeindearbeit mit, indem sie nach dem Modell der Bibel den "Zehnten" zur Deckung der Unkosten (Häuser, Löhne etc.) und für die Missionsarbeit in verschiedenen Ländern der Welt zur Verfügung stellen.
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